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Finde deinen Trainingsbereich.

Dein Herzfrequenz-Zonen-Rechner: Gib dein Alter und optional deinen Ruhepuls sowie eine zuverlässig gemessene maximale Herzfrequenz ein und entdecke vier geschätzte Pulsbereiche – von lockerer Bewegung bis zu intensivem Training.

Deine Angaben

Die verwendete Tanaka-Formel gilt für gesunde Erwachsene und unterscheidet nicht nach Geschlecht. Deshalb verändert diese Angabe das Ergebnis nicht.

Ohne Ruhepuls: Prozent der HFmax. Mit Ruhepuls: Herzfrequenzreserve nach Karvonen. Miss den Ruhepuls entspannt, möglichst morgens an mehreren Tagen. Trage nur eine zuverlässig gemessene HFmax ein, keinen einzelnen Uhren-Spitzenwert. Eine gemessene HFmax ersetzt die Altersschätzung. Die Eingabegrenzen sind technische Plausibilitätsgrenzen.

Deine Orientierung

Geschätzte maximale Herzfrequenz

Tanaka-Formel: 208 − 0,7 × Alter
187 Schläge/min

Vier Bereiche in diesem Rechner: jeweils 10 Prozentpunkte der HFmax oder der Herzfrequenzreserve, je nach Methode. Andere Trainingsmodelle können andere Grenzen verwenden.

Methode: Prozent der HFmax

Zone 1

Locker bewegen

50–60 % der HFmax
94–112 Schläge/min

Sehr leichte Belastung. Du kannst dich mühelos unterhalten. Geeignet für lockere Bewegung, Aufwärmen und Auslaufen.

Zone 2

Ausdauerbasis aufbauen

60–70 % der HFmax
112–131 Schläge/min

Leichte, gleichmäßige Belastung. Ganze Sätze sind noch gut möglich. Ein Orientierungsbereich für längere, ruhige Ausdauereinheiten.

Zone 3

Zügig trainieren

70–80 % der HFmax
131–150 Schläge/min

Deutlich anstrengender, die Atmung wird schneller. Unterhalten fällt schwerer. Für zügige Ausdauereinheiten mit bewusster Erholung danach.

Zone 4

Intensive Reize setzen

80–90 % der HFmax
150–168 Schläge/min

Hohe Belastung, nur kurze Wortwechsel sind möglich. Eher für kurze intensive Abschnitte bei entsprechender Trainingserfahrung; Erholung einplanen.

Puls und Körpergefühl zusammen nutzen

„Zone 2“ ist kein überall identisch definierter Bereich. Die berechneten 60–70 % sind eine grobe Orientierung und bestimmen keine individuelle Stoffwechsel- oder Laktatschwelle. Bei ruhigem Training solltest du noch in ganzen Sätzen sprechen können. Hitze, Stress, Medikamente und dein Trainingszustand können den Puls beeinflussen.

Unter 50 % liegt die Belastung unter den hier dargestellten Bereichen. Über 90 % ist die Belastung sehr hoch und kein allgemeines Trainingsziel dieses Rechners.

Wie genau sind die Ergebnisse?

Alle Zonen bleiben Schätzungen und Orientierungswerte. Karvonen berücksichtigt deinen Ruhepuls, ist aber nicht automatisch genauer. Gleiche Prozentwerte der HFmax und der Herzfrequenzreserve sind nicht gleichbedeutend.

Smartwatches können durch persönliche Daten individuellere Schätzungen liefern, sind aber nicht grundsätzlich genauer. Sensorfehler, andere Formeln und Zonenmodelle können Abweichungen erklären. Eine Uhr misst deine aerobe oder anaerobe Schwelle nicht allein durch die Pulsmessung.

Auch eine zuverlässig gemessene HFmax bestimmt keine individuellen Schwellen. Dafür ist eine fachgerecht ausgewertete Leistungsdiagnostik mit Laktatmessung oder Spiroergometrie geeigneter. Aerobe und anaerobe Energiebereitstellung gehen ineinander über; die Zonengrenzen sind keine Umschalter.

So ordnest du die Zahlen ein

Die tatsächliche maximale Herzfrequenz kann deutlich vom Schätzwert abweichen. Eine altersbasierte Formel ersetzt keine individuelle Leistungsdiagnostik. Die gerundeten Grenzen sind Näherungswerte, keine scharfen Übergänge.

Starte als Einsteiger mit leichter Belastung und steigere langsam. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Medikamenten, die den Puls beeinflussen, sollten deine Trainingsbereiche ärztlich festgelegt werden. Bei Brustschmerzen, Schwindel oder ungewöhnlicher Atemnot das Training abbrechen und medizinisch abklären lassen.

Zum Nachlesen

Die vier 10-Prozent-Bänder sind das vereinfachte Modell dieses Tools. Die AHA beschreibt moderate Belastung mit etwa 50–70 % und intensive Belastung mit etwa 70–85 % der maximalen Herzfrequenz.

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